Unterstützung für vorbildliche Arbeit

Umweltminister Jan Philipp Albrecht zu Besuch bei der Schutzstation in Husum

28.04.2020

„Zahlreiche engagierte Natur- und Umweltschützer im Land leisten jeden Tag trotz der Corona-Pandemie weiterhin vorbildliche Arbeit. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken“, sagte der schleswig-holsteinische Umweltminister Jan Philipp Albrecht beim Besuch der Schutzstation Wattenmeer in Husum. 

Albrecht informierte sich vor Ort besonders über das Engagement der Freiwilligen im Nationalpark. Elena Kestenus, die im Nationalparkhaus beim WWF ihr Freiwilliges Ökologischen Jahr (FÖJ) absolviert und Anna Kleespies, als BFDlerin (Bundesfreiwilligendienst) bei der Schutzstation Wattenmeer tätig, berichteten über die Schwierigkeiten und Herausforderungen, die sich durch die besondere Situation für ihre Arbeit ergeben. Die Ausstellung im Nationalparkhaus ist für Besucher geschlossen. Veranstaltungen fallen im gesamten Nationalpark von Sylt bis zur Elbmündung aus.


Besucher und Tagesgäste fehlen. Trotzdem gebe es genug zu tun. Gerade habe die Zählung der Brutvögel begonnen. Hinzu kommen Wattkartierung und Probenentnahmen. Wichtig sei es auch in die Schutzgebieten vor Ort zu sein. „Das schöne Wetter zieht viele Menschen in die Natur. Dort müssen wir präsent sein und sie darüber aufklären, worauf sie zu achten haben", sagten Anna und Elena.
Um die schwierige Situation aufzufangen, die sich durch die fehlenden Einnahmen ergeben, habe das Land ein Soforthilfe-Programm für Einrichtungen des Natur- und Umweltschutzes, der nachhaltigen Entwicklung sowie Tierparks bereitgestellt", berichtete der Umweltminister.

Obwohl der Gesundheitsbereich derzeit völlig zurecht im Fokus der Öffentlichkeit steht, sei es wichtig, in diesen besonderen Zeiten beim Natur- und Umweltschutz nicht nachzulassen.

Die Freiwilligen Anna und Elena zeigen Umweltminister Jan Philipp Albrecht die neuen Bewohner im Ausstellungsaquarium.

Diskussion auf räumliche Distanz: Umweltminister Albrecht mit Hans-Ulrich Rösner, WWF Husum und Harald Förster, Geschäftsführer der Schutzstation Wattenmeer

Auch im anschließenden Fernsehinterview betonte der Minister die Bedeutung der Umweltbildungseinrichtungen im Land; Fotos: C.Goetze, Schutzstation Wattenmeer